Anita Mancini

über mich..

Schon als Kind war ich viel in der Natur unterwegs. Einen prägenden Einfluss hatten dabei meine Großeltern väterlicherseits, die als Selbstversorger im Norden der Region Latium, am Ausläufer des Apennins, lebten. Dort lernte ich früh den respektvollen Umgang mit der Natur, den Wert von Einfachheit und die tiefe Verbundenheit mit natürlichen Kreisläufen kennen.

Aufgewachsen bin ich in Südtirol, einer Landschaft, die meine Beziehung zur Natur weiter vertieft hat. Die Berge wurden zu einem festen Bestandteil meines Lebens. Diese Verbundenheit zeigte sich später auch in meiner beruflichen Laufbahn: Als Naturparkbetreuerin im Naturpark Rieserferner-Ahrn war ich täglich in den Bergen unterwegs. Viele dieser Wege ging ich allein – und gerade in diesen stillen Momenten erlebte ich eine tiefe Ruhe und Erdung, eine Nähe zur Natur, die mich nachhaltig geprägt hat und bis heute begleitet.

Nach eigenen gesundheitlichen Herausforderungen begann ich, mich intensiv mit dem Thema Ernährung und ganzheitlicher Gesundheit auseinanderzusetzen. Dieser persönliche Weg führte mich zu einer Ausbildung als Fachberaterin für holistische Gesundheit. Ergänzend dazu absolvierte ich eine Aromatherapieausbildung in Graz.

Meine Leidenschaft für den menschlichen Körper und seine Zusammenhänge vertiefte ich weiter mit der Ausbildung zur gewerblichen Masseurin und Sportmasseurin an der Massagefachschule in Graz. Im Rahmen dieser Ausbildung erwarb ich fundierte Kenntnisse in Anatomie und Pathologie sowie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Akupunkturmassage nach Benz.

Auch sportlich war ich in jungen Jahren sehr aktiv. Als Freizeitsportlerin probierte ich vieles aus – vom Drachenfliegen über Sportklettern bis hin zum Marathonlaufen. Bewegung, Natur und Körperbewusstsein waren dabei stets eng miteinander verbunden.

All diese Erfahrungen – die Nähe zur Natur, die Arbeit in den Bergen, die Auseinandersetzung mit Gesundheit, Bewegung und ganzheitlichen Ansätzen – bilden heute das Fundament meiner Haltung und meiner Arbeit. Die tiefe Naturverbundenheit, die mich seit meiner Kindheit begleitet, ist bis heute ein zentraler Bestandteil meines Lebens.

Das Unsichtbare

Mich faszinieren jene Dinge, die man nicht anfassen kann und die dennoch allgegenwärtig sind. Dinge, die man nicht besitzt, sondern erlebt. Ein Sonnenaufgang, der den Tag leise eröffnet. Das Rauschen eines Wasserfalls. Der Duft feuchter Waldluft nach einem Regen. Die wärmende Präsenz der Sonne auf der Haut.

Diese scheinbar flüchtigen Momente tragen eine enorme Kraft in sich. Sie berühren uns unmittelbar, wirken auf unser Inneres, verändern Stimmungen, Gedanken und Perspektiven – oft ganz ohne Worte. Und doch sind es genau diese natürlichen, elementaren Erfahrungen, die in unserer schnellen, reizüberfluteten Welt zunehmend in Vergessenheit geraten.

Meine Arbeit ist von dieser Faszination getragen: dem Bewusstsein für das Unsichtbare, das dennoch spürbar ist. Für das, was den Menschen tief beeinflusst, ohne laut zu sein. Ich glaube daran, dass echte Wirkung dort entsteht, wo wir wieder lernen, wahrzunehmen, zu fühlen und uns mit dem zu verbinden, was uns umgibt.